Metanewsletter 18. April 2006 – NLP Ausbildungsinstitut

METANEWSletter- die NLP-Zeitschrift im Netz vom 18. April 2006

 

Liebe Leser,

 

der METANEWSletter informiert Sie über Kommunikation und verwandte Gebiete. Beiträge von NLPlern für NLP-Interessierte sind herzlich  willkommen. Falls der METANEWSletter Ihnen gefällt, senden Sie ihn gerne mit Ihren Grüßen weiter oder teilen uns die Adressen von Interessierten mit. Es gilt Please Copy :-), d.h. jede Vervielfältigung (auch auszugsweise) ist erlaubt, solange Sie uns als Quelle nennen.

 

Und hier noch ein Tipp: Drucken Sie sich den METANEWSletter gleich aus, dann können Sie ihn Augen schonend und in Ruhe lesen und nachher weitergeben, vielleicht bereiten Sie jemandem eine Freude.

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Inhalt:

 

1. Editorial

2. Bedingungsloses Grundeinkommen?

3. Biographie Götz Werner

4. Aus den Verbänden

5. Seminarankündigungen

6. NLP-Wiki.de

7. Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier

8. Weihnachten

9. METANEWSletter

 

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1. Editorial

 

Herzlich Willkommen in der Frühlingsausgabe des METANEWSletters. Der extrem harte Winter dieses Jahres liegt endlich hinter uns und wir freuen uns auf die ersten warmen Stunden. Der Aufbruch, den ein Frühling bringen kann, greifen wir in unseren Texten zur Wirtschaft und zur Selbsterkenntnis auf. 

 

Wir berichten aus den Verbänden, versorgen Sie weiter mit Texten zur Kommunikation und suchen Zitate und Gedichte für Sie aus. Beiträge von Ihnen sind immer höchst willkommen. Senden Sie uns diese einfach per E-Mail zu.

 

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„Die Wa

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2. Bedingungsloses Grundeinkommen?

 

Stellen Sie sich vor, jeder Mensch erhielte, unabhängig von seinem Alter und seiner Leistung, einen Geldbetrag von der Gesellschaft zur Verfügung gestellt von dem man leben kann. Jede Frau, jedes Kind, jeder Mann unabhängig von Arbeit, von Alter, von Besitz bekommt den gleichen Betrag. Wenn Sie nicht in Lohnarbeit arbeiten können oder wollen, können Sie mit dem Betrag Ihre Grundbedürfnisse decken.

 

Es gibt in der heutigen Gesellschaft zu wenige Arbeitsplätze. Ein Grund, um die Koppelung von Einkommen mit Arbeit in Frage zu stellen.  

 

Ein bedingungsloses Grundeinkommen macht die Menschen frei.

 

Ich selbst habe noch nie irgendein Arbeitslosengeld bezogen, weiß aber aus Gesprächen mit Betroffenen oder ehemaligen Beziehern, dass es in vielen Fällen die Kreativität und das Freiheitsgefühl einschränkt. Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung und aus vielen Gesprächen, dass es Situationen gibt, in denen ein Arbeitsplatz nicht aus Freude an der Arbeit oder Engagement aufrechterhalten wird, sondern aus der Überlegung, dass man das Geld braucht, um zu überleben. Ist das mit der Würde des Menschen vereinbar?

 

Wie ist das bedingungslose Grundeinkommen finanzierbar? Der vielleicht am meisten genannte Einwand, wenn man über das Thema spricht, ist, dass eine Finnzierung nicht möglich ist

 

Professor Götz Otto, der Gründer der Drogeriemarktkette DM, der an der Uni Karlsruhe lehrt, setzt sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein und hat Antworten auf diese Frage.

 

Wenn die Einkommenssteuer stufenweise gesenkt würde und die Verbrauchssteuern stufenweise erhöht würden und dazu die Zuschüsse für die Rente und andere Transferleistungen des Staates, wie Arbeitslosengeld l und ll, Kindergeld, Ausgaben für Finanzbeamte usw. in die Finanzierung flössen, sei  das finanzierbar. Hinzu kommen Vereinfachungsprozesse, die Geld freisetzen dadurch, dass der Mangel nicht länger verwaltet werden müsste. Es geht also im Wesentlichen um einen Umverteilungsprozess, der aber nicht, wie oft gefordert, gewissen Schichten Geld entziehen soll um andere zu bevorzugen, sondern der die ganze Gesellschaft einbezieht. Dazu kommt, dass die Gehälter sinken könnten (weniger Steuer und bedingungsloses Grundeinkommen sei Dank), und damit auch die Preise für Produkte fallen könnten. Wir könnten zwar die Produkte nicht günstiger erwerben, da die Mehrwertsteuer steigt, aber die Produktionskostensenkung wird die Wirtschaft ankurbeln.

3. Biographie Götz Werner

 

Götz W. Werner (* 5. Februar 1944 in Heidelberg) ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von »dm-drogerie markt« mit der Firmenzentrale in Karlsruhe, Professor der Universität Karlsruhe und Vorsitzender der Initiative „Unternimm die Zukunft“.

 

Der Unternehmer

 

Götz W. Werner besuchte vor der Mittleren Reife eine Handelsschule am Bodensee, wo er von 1961-64 eine Drogistenlehre machte. Dort wurde er in seiner Freizeit auch zu einem begeisterten Ruderer. Sein energisch betriebenes Hobby führte schließlich 1963 zum Titel „Deutscher Meister“ im Doppelzweier. Danach erwarb er sich eine gründliche Berufspraxis in verschiedenen Handelsunternehmen. Schließlich trat er 1968 in das elterliche Drogeriegeschäft in Heidelberg ein. Nachdem aber das Familienunternehmen Insolvenz anmelden musste, wechselte er zur Karlsruher Großdrogerie Idro der Firma „Carl Roth“. Nach der Reorganisation des Vertriebs schlug er der Geschäftsführung auch die Einführung des Discounter-Prinzips vor, doch nicht ohne eine kompetente Fachberatung der Kunden. Seine innovativen Ideen wurden abgelehnt.

Daraufhin verließ er seinen Arbeitgeber und machte sich selbständig. 1973 gründete er seine erste Drogerie in Karlsruhe. Der Name für das neue Unternehmen »dm« ist die Abkürzung für „Drogeriemarkt“. 1976 expandierte Werner auf den österreichischen Markt, sein früherer Ruderpartner Günter Bauer ist heute Leiter von dm-Österreich. 1978 existierten bereits mehr als 100 Filialen in Deutschland. Inzwischen gibt es etwa 1.600 Filialen in neun europäischen Ländern. Das Unternehmen beschäftigt rund 23.000 Mitarbeiter, die 2004/05 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro erwirtschaftet haben. Sein Vermögen wurde 2005 von manager magazin auf € 1,05 Mrd. geschätzt und liegt damit auf Platz 78 der reichsten Deutschen. Als Nachfolger von Reinhold Würth wurde er 2003 zum Professor des Instituts für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe (TH) ernannt. Werner ist in zweiter Ehe verheiratet und hat sieben Kinder.

 

Das Unternehmenskonzept

 

Zunächst ging Werner einen konventionellen Weg, indem er weitgehend das Discounter-Prinzip (Selbstbedienung, hoher Rabattsatz wegen Großeinkauf) vom Lebensmittelhandel auf den Drogeriemarkt ausweitete. Anlass war 1973 die Aufhebung der Preisbindung für Drogerieprodukte. Was in dieser Zeit noch innovativ und mutig gewesen war, sollte sich mit zunehmender Expansion immer mehr als zu bürokratisch und schwerfällig herausstellen. Anfang der 90-er Jahre änderte Werner schrittweise auch die interne Organisationsstruktur. Die Filialen erhielten zunehmend mehr Selbstverantwortung und Eigenkontrolle. Heute bestimmen die dm-Filialen vor Ort selbst ihr Sortiment, ihre Dienstpläne, zum Teil die Vorgesetzten und sogar die Gehälter. Keine deutsche Großhandelsunternehmung überlässt ihren Mitarbeitern soviel Spielraum für Entscheidungen. Die Ergebnisse sind u.a. die niedrigsten Preise bei vielen Produkten und eine hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter und Kunden.

Seine außergewöhnliche Art der Unternehmensführung lässt daher heute bundesweit aufhorchen. Er wendet darüber hinaus ein betont unautoritäres Führungskonzept an, das er „Dialogische Führung“ nennt. Es beruht auf den Grundwerten von Verständnis und Respekt: anstelle der Anweisung setzt man bei dm auf den Dialog. Hervorzuheben ist auch, dass alle Lehrlinge, von Werner Lernlinge genannt, während ihrer Ausbildung zwei Mal ein achttägiges Theaterprojekt absolvieren. Mit Unterstützung von Profis sollen sie dadurch „Team- und Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, zielgerichtetes wie situationsangemessenes und flexibles Handeln“ einüben. Auf diese Weise werden sie mit einem Geschäftsmodell vertraut gemacht, das sich als „lernendes Unternehmen“ versteht, um wegen den permanent sich verändernden Marktbedingungen flexibel und effizient handeln zu können. Der passionierte Ruderer Werner veranschaulicht diese Situation mit einem „permanenten Wildwasser“.

Als geradezu revolutionär zu bezeichnen ist auch die ausdrückliche Absicht Werners, „Offenheit für Neues“ zu fördern. Im durchschnittlichen Betriebsalltag ist dagegen Offenheit völlig unerwünscht und wird denn auch meist als negativ empfunden. Wie eine arbeitspsychologische Studie ergeben hat [7], sind die meisten Mobbing Opfer „offen für neue Erfahrungen“ (gewesen). Auch die Filialleiter von dm kamen am Anfang nur sehr schwer mit dieser Umstellung zurecht.

Werner ist ein bekennender Anthroposoph und richtet seine Unternehmensphilosophie nach den Prinzipien von Persönlichkeitsentwicklung, Vertrauen und Kreativität aus. Daher sieht er auch in seinen Mitarbeitern keine Personalkosten, sondern „Kreativposten“ mit „Mitarbeitereinkommen“. Prämien- und Bonussysteme betrachtet er als permanentes „Misstrauen“ gegenüber der Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter (Stg. Ztg., 21. Mai 2003). Dennoch wird am Ende eines jeden Tertials eine sogenannte „Tertialabschlusszahlung“ (in variabler Höhe) an diejenigen Mitarbeiter ausgezahlt, deren Filiale das geplante Ziel erreicht oder überschritten hat. Werner sprach sich 2005 öffentlich für ein Grundeinkommen aus. Schließlich fördert Werner auch kulturelle und soziale Projekte wie den Hermann-Hesse-Literaturpreis und ein Tageszentrum als auch eine Zufluchtsstätte für Straßenkinder in Alexandria, Ägypten

 

 

4. Aus den Verbänden

 

Neue Satzung verabschiedet

 

Der DVNLP, e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung Ende Oktober die neue Satzung angenommen.

 

Neue AFK des DVNLP gewählt

 

Der DVNLP, e.V. hat nach vierjähriger Arbeit seine Mitglieder der Aus- und Fortbildungskommission verabschiedet und ein neues kleineres Gremium gewählt. Wir schließen uns dem Dank an die ausscheidenden Mitglieder an und wünschen den Neuen eine fruchtbare Arbeit.   

 

Die DGNLPt schließt sich näher an den Mutterverband an

 

Die DGNLPt will sich selbst auflösen und als Arbeitsgruppe des DVNLP weiter für die NLP-Therapie-Belange arbeiten. Das Protokoll der MV im Oktober ist leider noch nicht angekommen, sodass nähre Einzelheiten erst im nächsten METANEWSletter abgedruckt werden können.    

 

Neuer Verband gegründet

 

In Kassel wurde der Deutsche NLP-Coaching-Verband gegründet. Ab Anfang Januar steht die Website im Netz und die neue Geschäftsstelle nimmt ihre Arbeit auf. Ab diesem Zeitpunkt können auch neue Mitglieder aufgenommen werden.

 

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„Es ist leichter, einen Atomkern zu teilen als ein Vorurteil.“

Albert Einstein

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5. Seminarankündigungen

 

NLP Practitioner im Ruhrgebiet Eur 1.900.- oder 12 x Eur 185.-

24 Tage Qualitäts-NLP-Practitioner-Ausbildung inklusive Supervision

Abschluss: DVNLP-Zertifikat 01.10.-03.10.04 und 7 WE, 200 UE

 

Hypnotherapie-Ausbildung im Ruhrgebiet Eur 2.500.- oder 12 x Eur 240.-

24 Tage Qualitäts-Hypnotherapie-Ausbildung inklusive Supervision

21.01.-23.01.05 und 7 WE, 200 UE  

 

Entspannungspädagogik-Ausbildung Eur 990,- oder 9 x 125.-

5 WE

25.09.-26.09.04 und 4 WE, 100 UE

 

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„Ein aufrichtiger Freund ist ein Freund, der dir hässliche Dinge ins Gesicht sagt, statt hinter deinem Rücken.“

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6. NLP-Wiki.de

 

Es gibt ein neues, von uns initiiertes, NLP-Gemeinschaftsprojekt im WWW. Wir hoffen auf regen Besuch unserer neuen NLP-Enzyklopädie und viele Beiträge der Fachleute unter der Adresse www.nlp-wiki.de.

 

Hier werden Begriffe, Theorien und Diskussionen zum NLP verzeichnet. Jeder Beitrag entsteht durch die Besucher und kann direkt online editiert werden.  

 

Nun zur Erklärung, was ein Wiki ist:

 

Ein Wiki ist eine Website, deren Inhalte frei sind. Dieses Format eignet sich besonders für Informationssammlungen also Enzyklopädien. Es gibt sie nicht nur kostenlos im Internet, sondern jeder darf sie mit Angabe der Quelle und der Autoren frei kopieren und verwenden. D.h. jeder kann für seine Zwecke, sei es kommerzieller oder nicht kommerzieller Art alle Texte des Wikis nutzen und ändern. Dazu muss er lediglich die Mitautoren nennen und seinen Beitrag ebenfalls frei zur Verfügung stellen, also sich in die Kultur von Open Source Software, Copy Left, etc. stellen. Unser Wiki steht, wie viele verwandte Projekte, unter der GNU-Lizenz.  Ein Wiki ist eine Website, deren Seiten jeder leicht und ohne technische Vorkenntnisse direkt im Browser ändern kann. Das hat den Vorteil, dass jeder, der einen Internet-Zugang hat, an dem Projekt mitarbeiten kann. Dieser Vorteil, wiegt den Nachteil, dass es auch Spinner gibt, die die Arbeit anderer Menschen zerstören, erfahrungsgemäß auf.

 

 

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„Wichtiger als dein Schicksal ist was du daraus machst.“

Victor Frankl

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7. Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier

 

 

Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden im Tag nicht genug sind, erinnere dich an den „Blumentopf und das Bier“.

mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen.“

 

 

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8. Weihnachten

 

Julfest und Weihnachten

Ehrfurcht haben.

 

9. METANEWSletter

 

Der METANEWSletter ist ein gratis Email-Service von http://www.RomanSimeunovic.de. Sie erhalten den METANEWSletter, weil Sie sich in die Liste der Abonnenten eingetragen haben. Es kommt manchmal vor, dass „wohlwollende“ Mitmenschen Eintragungen für andere vornehmen. Falls Sie zu diesen Spam-Opfern gehören oder wir Sie nicht von unserem Service überzeugen konnten, tragen Sie sich bitte per Mail wieder aus. Schade!

 

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