Programm

Programm

Programm meint im NLP das Zusammenspiel von Sprache, Körper und Gehirn und das Verhaltensmuster das dadurch entsteht.

Das P in NLP steht für Programmieren:
Damit ist der Lernprozess durch sinnvoll aufeinander aufbauende Erfahrungen gemeint, die uns in die Lage versetzen, Alternativen zu unserem bisherigen Verhalten zu entwickeln und uns zu positiven Ergebnissen verhelfen.

Manchmal nehmen Menschen Anstoß an dem Begriff des Programmierens, da dieses Wort uns eher in der technischen Welt begegnet. Technische Begriffe lösen jedoch häufig Angst bei uns aus. Deswegen soll hier ausgeführt werden, wie ich den Begriff auffasse.
Im NLP versuchen wir die Wahlmöglichkeiten zu erhöhen. Und zwar zuerst einmal bei uns selber. NLP ist eine hervorragende Methode des Selbstcoachings. Wenn wir in bestimmten Situationen immer nur eine Möglichkeit zu reagieren haben, sind wir stark eingeschränkt. Erst die Vielfalt an Alternativen, die wir in guten Zuständen haben, versetzt uns in die Lage wirklich Mensch zu sein.

Eingeschränkte „Programme“ unter dem Motto: „Immer wenn Frau/Herr X mich auf diese Art anschaut, erröte ich, oder habe ich ein schlechtes Gewissen, oder fühle ich mich bestätigt,“ führt dazu, wie ein Roboter reagieren zu müssen. Bandler gebraucht in diesem Zusammenhang, das Bild von dem Busfahrer in unserem Kopf. Wer fährt den Bus? Sind wir das selbst, oder sind es unsere Umwelt und unsere Erfahrungen? Solange andere Menschen bewusst oder unbewusst bei uns auf einen „Knopf“ drücken können, der dann zwangsläufig ein „Programm“ in Gang setzt, dessen wir uns nicht erwehren können, sind wir im höchsten Maße unfrei. Neuolingu-istisches Programmieren erhebt nun den Anspruch, uns zu unseren eigenen „Busfahrern“ in unserem Kopf zu machen.