Meta-Modell
Ein Modell stellt eine Abbildung von der Wirklichkeit da (z.B. Bauplan). Meta
(griech.: oberhalb, außerhalb, über) bedeutet eine übergeordnete Struktur, oder höhere Ebene, von der aus die Operationen auf den niedrigeren Ebenen geleitet werden.
Somit ist ein Metamodell ein Modell von einem Modell.
Sprache ist ein Modell der Welt, indem sie Ausschnitte der Welt beschreibt. Ein Metamodell der Sprache beschreibt nun die Struktur der Sprache. Ein Wort ist nicht identisch mit dem, was es bedeutet, da es verschiedene Bedeutungen und verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Sinneseindrücken gibt, die dieses Wort unterschiedlich nutzen.
Das Metamodell der Sprache
Sprache Gestik MimikOberflächenstruktur
Filter = Generalisierung Tilgung Verzerrung
Metaphorische Landkarte
Tiefenstruktur
Filter = Generalisierung Tilgung Verzerrung
Summe der Erfahrungen über V A K O G
Tiefenstruktur
“wahrgenommene Realität“
Linguistische Bedeutung:
Ein Modell stellt eine Abbildung von der Wirklichkeit da (z.B. Bauplan). Meta
(griech.: oberhalb, außerhalb, über) bedeutet eine übergeordnete Struktur, oder höhere Ebene, von der aus die Operationen auf den niedrigeren Ebenen geleitet werden.
Somit ist ein Metamodell ein Modell von einem Modell.
Sprache ist ein Modell der Welt, indem sie Ausschnitte der Welt beschreibt. Ein Metamodell der Sprache beschreibt nun die Struktur der Sprache. Ein Wort ist nicht identisch mit dem, was es bedeutet, da es verschiedene Bedeutungen und verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Sinneseindrücken gibt, die dieses Wort unterschiedlich nutzen.
Sprachlich unterscheiden wir im NLP eine Oberflächenstruktur, d.h. die alltägliche Sprache, das was aktuell gesagt wird und eine Tiefenstruktur, d.h. was der Mensch durch seine Sinnesorgane aufnimmt und in einem inhaltlich vollständigen Satz ausdrücken könnte.
Subjektiv versprachlichte Erfahrungen enthalten:
Generalisierungen, Verzerrungen und Tilgungen
Unter Generalisierung versteht man, wenn man eine Teilerfahrung von einer Ursprungserfahrung abteilt und diese als Gesamterfahrung speichert.
Z.B. Öffnen der Tür durch Herunterdrücken der Klinke, diese Erfahrung übertragen wir auf alle Türen, um sie zu öffnen.
Die Nützlichkeit einer Generalisierung ist kontextabhängig.
Unter Tilgung verstehen wir den Prozess, durch den wir unsere Aufmerksamkeit fokussiert auf etwas richten und etwas anderes dafür ausschließen. Durchaus kann dieses in bestimmten Kontexten eine Einschränkung bedeuten.
Z.B. die Aussage: Ich habe Angst.
In der Tiefenstruktur bedeutet diese Aussage:
-Ich habe Angst vor großen Hunden
-Ich habe Angst gebissen zu werden etc.
Durch die Tilgung gelangt lediglich die Aussage : Ich habe Angst an die Oberfläche und dieses bedeutet Einschränkungen für andere Kontexte. Mittels bestimmter Fragetechniken, siehe Präzisionsmodell werden die oberflächlichen Aussagen aufgelöst und die Ursprungserfahrung bewusst gemacht.
Verzerrung findet dann statt, wenn z.B. dynamische Prozesse verdinglicht werden.
Diese Verdinglichung weist den Vorteil auf, dass wir dadurch einen Abstand zu dem Erlebten erhalten, wir können uns distanzieren.
Weiterhin bedeutet Verzerrung auch, wenn wir z.B. Vorurteile übernehmen oder andere ungeprüfte Aussagen.
Diese drei genannten Gestaltungsprozesse lassen sich anhand von Sprachmustern erkennen und können somit aufgelöst werden, um dem Klienten seine ganzen Erfahrungswerte wieder zur Verfügung zu stellen.
Wichtig ist dabei, dass er nur durch seine eigenen Antworten sein Realitätsmodell erweitern kann.
Siehe hierzu das nachstehend aufgeführte Präzisionsmodell, mittels dessen wir die Aussagen der Tiefenstruktur bewusst machen können.




