Typus 3 – Der Macher

Typus 3 – Der Macher

(die effiziente Persönlichkeit)

selbstbestimmtadaptivehrgeizigkonkurrierendimage-orientiertnarzisstischopportunistischdoppelzüngigrachsüchtig

Typ 3

1. Liegt es dir, Dinge zu erledigen und Angelegenheiten zu Ende zu führen?
2. Fällt es dir leicht, schwierige Projekte und Aufgaben zu beflügeln und
nach vorne zu bringen?
3. Stimmt es für dich, was zählt ist Erfolg und er bringt die Anerkennung?
4. Arbeitest du gerne, manche nennen dich einen Workaholic?
5. Kannst du sehr dominant sein?
6. Wenn du auf Unfähigkeit stößt, wirst du schnell ungeduldig und taktlos?
7. Stehst du gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit?
8. Erklärst du deine Identität häufig aus deiner Arbeit und deinen
Arbeitsergebnissen heraus?
9. Bist du begeisterungsfähig und positiv, was deine Lebensziele angeht?
10. Brauchst du den Kontakt zu vielen Menschen, ohne ihnen dabei zu nahe
zu kommen?
11. Bist du selbst dein bester Promoter und kannst gut für dich Werbung
machen?
12. Fällt es dir leicht ein Projekt fallen zu lassen, wenn du merkst, dass du
damit mehr erreichst?
13. Ist Selbstdarstellung eine Kunst, die du gerne pflegst?
14. Bist du ein Überredungskünstler und setzt dich meistens gut durch?
15. Benutzt du manchmal andere, um das zu bekommen, was du willst?

Testfragen: Bin ich erfolgreich? Schätzen andere meine Leistung? Wirke ich auf
andere überzeugend?
Leidenschaft: Eitelkeit/Täuschung (als Bedürfnis nach Aufmerksamkeit)
Idealisierung: Ich bin erfolgreich
Motivation: Anerkennung für die geleistete Arbeit erhalten; den Schein wahren
Redestil: propagandistisch
Abwehrmechanismus: Identifikation
Vermeidung: Versagen
Stress: Interesselosigkeit
Heile Idee: Gesetz
Weg: Wahrhaftigkeit

Grunddynamik

Leistung, Erfolg und Image üben auf die Drei eine große Anziehung aus. Ihr Leben besteht aus dem Drang nach Produktivität. In der Realität ist dieses jedoch nur die Flucht vor Gefühlen. Ihr Selbstbild verfolgt das Ziel, auf andere zu wirken, von Ihnen Anerkennung und Bewunderung zu erhalten.
Sie ist der Meinung, alles würde zusammenbrechen, wenn sie stillsteht und nicht agiert.
Sie ist allgemein beliebt, verfügt über eine große Überzeugungskraft und eine positive Einstellung zum Leben. Sie arbeitet zielorientiert und weiß genau, wie sie sich mit Erfolg in der Gesellschaft bewegen. Ihr Tempo ist hoch, sie ist konkurrenzorientiert und es gefällt ihnen, im Mittelpunkt zu stehen.
Ihre Hülle ist die Botschaft.

Das Grundprogramm der Drei entstand mit dem Erfahrungswert, dass sie nur dann anerkannt wird, wenn sie etwas leistet. Kann sie den Anforderungen genügen, dann ist sie wichtig. Leistung und Image erhalten einen höheren Wert als ein auf andere Menschen bezogenes Gefühl.

Je mehr sie jedoch leistet und dieses an äußeren Maßstäben festigt und eine Identifikation damit zulässt, desto mehr verliert sie ihr wahres Selbst und spielt maskiert eine Rolle auf der Bühne des Lebens. Die Angst demaskiert zu werden verfolgt sie jedoch und sie benötigt ein hohes Maß an Tarnungsenergie.
Gerne spielt die Drei die Rolle des Workaholic, um nach außen eventuell auftretende Unzulänglichkeiten unter Kontrolle zu halten. „Busy“ zu sein ermöglicht ihr, einen Abstand zur Intimität zu bewahren, Beziehungen rangieren sowieso erst auf dem zweiten Platz, obwohl sie sich eigentlich nach Liebe sehnt, jedoch dabei gern eine Distanz einhält.
Sie muss lernen die Wahrheit über sich selbst zu sagen, so schmerzvoll es auch sein mag, der Weg ist die Wahrhaftigkeit. Um ihrer selbst willen geliebt zu werden, dass soll sie lernen.

Desintegration:

Bewegt sich T3 auf T9 zu, übernimmt er dessen Hang zur Interesselosigkeit und Passivität. Hier verschwindet das künstlich aufgebaute Selbstbild und wird durch existenzielle Leere ersetzt.

Integration:

Bewegt sich T3 auf T6 zu, kann er lernen, sich mit anderen Menschen zu beschäftigen, ohne dass Image und Erfolg bedeutsam sind. Gleichzeitig wird er wieder authentisch und Außen- und Innenwelt kommen in Gleichklang.

Glaubenssätze:

Ich muss etwas leisten, um Anerkennung zu bekommen. Um keinen Preis versagen. Erfolg ist das einzige, was zählt.

Kommunikationsprinzip:

Ich bin okay, wenn du glaubst, dass ich okay bin. Du bist okay, wenn Du glaubst, dass ich okay bin.

Orientierung:

Dissoziiert, visuell und kinästhetisch, Sort nach Aktivität, zukunftsorientiert, proaktiv, hin-zu, extrovertiert, schnelles Tempo, Modaloperator: “Ich will“

Kriterien:

Leistung und gutes Aussehen

Kindheit:

Positive Identifikation mit der Mutter, die von der Drei bewundert wird.

NLP-Interventionen:

z.B.: Change History zur Veränderung von vergangenen Erlebnissen, um ein gutes Gefühl zu entwickeln, auch wenn sie nicht erfolgreich war. z.B.: Six-Step-Reframe, um Wahlmöglichkeiten für das auf Leistung bezogene Handeln zu schaffen.