Typus 2 – Der Helfer (die fürsorgliche Persönlichkeit)
uneigennützigeinfühlsamhochherzigschmeichelndbezitzergreifendaufopferndmanipulativnötigendOpferhaltung
Typ 2
1. Magst du es, anderen zu helfen und einfühlsam zu sein?
2. Fällt es dir leichter für andere zu kochen als für dich selbst?
3. Berührst du gerne Menschen physisch, wenn du mit ihnen redest?
4. Nur die Liebe zählt, kannst du dem zustimmen?
5. Ist Anerkennung für dich wichtig im Job, zu Hause, von Freunden ?
6. Fällt es dir nicht leicht, andere Menschen loszulassen, die du liebst?
7. Ist es wichtig für dich, gebraucht zu werden?
8. Fühlst du dich manchmal wertlos und zweifelst an deinen Fähigkeiten?
9. Empfindest du Freude, wenn es den Menschen, die du wertschätzt,
gut geht ?
10. Versuchst du manchmal durch eine bestimmte Art Hilfe zu leisten,
Kontrolle über andere zu erlangen?
11. Setzt du viel deiner Zeit dafür ein, die Bedürfnisse anderer Menschen zu
stillen?
12. Ist dein Verhalten gegenüber deiner Umwelt meist freundlich und
liebenswürdig?
13. Verbringst du viel Zeit damit, dich um die Bedürfnisse der anderen zu
kümmern?
14. Fällt es dir schwer, Hilfe und Unterstützung von anderen an zu nehmen?
15. Bist du oft krank?
Testfragen: Liebt mich der andere wirklich? Werden sie mich nett finden?
Leidenschaft: Stolz (als Ausgleich für den erkannten Wertmangel)
Idealisierung: Ich bin hilfreich
Motivation: Anderen gefallen, helfen, verführen, sich um andere kümmern
Redestil: Ratschläge erteilend
Abwehrmechanismus: Verdrängung
Vermeidung: Bedürfnisse
Stress: Besitzergreifendes Streben nach Dominanz
Heile Idee: Freiheit
Weg: Demut
Grunddynamik
Anderen zu helfen ist das oberste Gebot der Zwei, mit dem unabdingbaren Wunsch, deshalb geliebt zu werden. Mit dem Helfen versucht sie, Selbstwertgefühl zu erreichen, im Austausch für Dienste, die augenscheinlich umsonst sind.
Sie ist stolz auf das, was sie an Liebe und Fürsorge für andere gibt. Dieses zwingt sie jedoch, eigennützige Motive vor sich zu verbergen.
Das Grundmuster der Zwei wird in dem Augenblick gelegt, indem sie die Erfahrung macht, dass sie nicht geliebt wird. Dieses jedoch wird ins Gegenteil gekehrt und heißt dann für die Zwei: Sie wird deshalb nicht geliebt, weil sie selbst nicht liebt. Sie muss also demnach zuerst Liebe geben, um sie dann ernten zu können. Dieses Liebe geben können, das macht sie stolz, jedoch hat sie immer das Gefühl, nie um ihrer selbst willen geliebt zu werden.
Oft ist sie verführerisch, schmeichelnd, gewinnend, perfekt, freundlich, liebevoll und lebhaft sowie verantwortungsbewusst, um andere dahin zu bringen, dass sie als Zwei geliebt wird.
Die Zwei bildet die abhängigste aller Persönlichkeiten im Enneagramm.
Grundsätzlich vermeidet sie ihre eigenen Bedürfnisse.
Ihr Selbstwertgefühl und ihr Stolz sowie ihre Selbstachtung wächst in dem Ausmaß, wie es ihr gelingt, andere von ihrer Hilfsbereitschaft zu überzeugen.
„Es macht Spaß, mich um andere zu kümmern.“ Wirklich weiß die Zwei nicht, dass es Ihr Stolz ist, der die Motivation dafür bildet.
Sich um andere zu kümmern und für sie zu sorgen, um selbst einen Wert zu erhalten.
Ihre Idee oder Ihr Ziel ist die Freiheit und ihr Weg dahin heißt Demut. Was dann auch heißt, andere um Hilfe bitten zu können. Die Hilfe nicht nötig zu haben oder ihrer nicht wert zu sein, dieser Glaubenssatz wandelt sich dann, wenn ihr der Stolz nicht in die Quere kommt.
Desintegration:
Bewegt sich T2 auf T8 zu, übernimmt er deren Führungsverhalten sowie die Fähigkeit zur Aggression. Somit schafft er ein intensiveres Abhängigkeits-verhalten der anderen von ihm. Das was er jedoch am meisten wünscht, nämlich Liebe, zerstört er damit.
Integration:
Bewegt sich T2 auf T4 zu, kann er lernen, sich so anzunehmen, wie er wirklich ist. Er kann hier sein Nicht-Geliebtsein annehmen und damit umgehen.
Glaubenssätze:
Die Wünsche/Bedürfnisse der anderen sind wichtig als meine eigenen. Ich bin nur etwas wert, wenn ich mich um andere kümmere. Wenn ich eigenständig bin, werde ich nicht geliebt.
Kommunikationsprinzip:
Ich bin okay, wenn du mich begehrst; du bist okay, wenn du mich begehrst.
Orientierung:
Assoziiert, kinästhetisch-emotional, matchen, Sort nach Personen, In Time, hin-zu (kümmern sich um den inneren Zustand anderer)
Kriterien:
Angenommenheit und Freiheit
Kindheit:
Ambivalentes Verhalten gegenüber dem Vater
NLP-Interventionen:
Z.B.: Glaubenssatzveränderung (z.B.: Meine Bedürfnisse sind gleichwertig mit… )




