Typus 1 – Der Perfektionist

Typus 1 – Der Perfektionist

(die perfektionistische Persönlichkeit)

Typ 1

Besitzt du hohe moralische Ansprüche?
Bist du auch in Details sehr genau?
Gilt für dich nur richtig und falsch, schwarz oder weiß?
Bist du selten mit dir zufrieden?
Bist du der Meinung, dass jeder durch harte Arbeit weiterkommt?
Machst du dir oft mehr Sorgen als dein übriges Umfeld?
Irrst du dich selten und hast meistens recht?
Ist es dir unangenehm, wenn du in Zorn gerätst?
Neigst du manchmal zu zwanghaftem Verhalten?
Bist du der Meinung, dass es wichtig ist, andere Menschen wissen zu lassen, wenn sie sich im Unrecht befinden? Ist es besonders in finanzieller Hinsicht für dich wichtig, den Überblick zu bewahren?
Gehst du bei bestimmten Vorhaben oft planmäßig vor?
Fällt es dir manchmal schwer, Kontakt zu deinen Gefühlen zu bekommen?
Lebst du gern innerhalb eines festen Rahmens und innerhalb fester Regeln?

tolerantvernünftigobjektividealistischordnungssüchtigbesserwisserischintolerantzwanghaftgnadenlos

Testfragen: Bin ich gut? Bin ich perfekt? Kann ich es besser machen? Ist es gut
genug?
Leidenschaft: Zorn (resultierend aus prinzipiell nicht ausreichenden Ergebnissen)
Idealisierung: Ich bin gerecht.
Motivation: Verbessern, korrigieren, kritisieren, sich rächen
Redestil: predigend
Abwehrmechanismus: Reaktionsbildung
Vermeidung: Zorn
Stress: Selbsthass und selbstzerstörerische Ent-Idealisierung
Heile Idee: Perfektion
Weg: heitere Ruhe

Grunddynamik

Die Grunddynamik des Typus Eins resultiert aus dem Wunsch, seine Umwelt zu verbessern. Der Einser hat hochgesteckte Maßstäbe und Prinzipien. Durch das Bestreben der Verwirklichung seiner Ideale lenkt er von seiner eigenen Unvollkommenheit ab, bedenkt jedoch jede Nachlässigkeit und Abweichung bei ihm und anderen mit Zorn. Es jedoch nicht zugeben dürfen, lässt den Einser im ständigen Konflikt zwischen Gewissen und Handeln leben.
Er besitzt moralische und persönliche Integrität und arbeitet viel und hart.
Das Denken fällt ihm leichter als das Fühlen, da er ständig um Perfektion kämpft.
Er ist wenig risikofreudig, da sein Bedürfnis perfekt zu sein ist und Unvollkommenheit um jeden Preis vermieden wird.

Das Grundprogramm resultiert aus dem Gefühl, nicht zu genügen. Aus diesem Gedanken der Unvollkommenheit heraus entsteht dieser ständige Drang nach Perfektion. Kritik von anderen lehnt er ab, jedoch in dem Bewusstsein seiner Unvollkommenheit. Somit richtet er seine eigene Kritik, mit der sie in der Regel die anderen erbarmungslos verfolgt, in voller Härte gegen sich selbst.

Der Weg der Eins ist die heitere Ruhe, im Sinne von Loslassen können bezüglich des Ideals, das Spontanität und Lebensfreude eingeschränkt hat.

Es hilft ihr, proaktiver in bezug auf sich selbst und ihre Bedürfnisse zu werden und positive und annehmbare Gegenbeispiele zu ihren perfektionistischen Ansprüchen zu finden.
Die humorvolle Einstellung sich selbst gegenüber rundet das Profil ab.

Desintegration:

Bewegt sich T1 auf T4 zu, erhält er durch die Introspektion Zugang zu seinem Unbewussten und somit zu seinem Chaos. Seine Ideale geraten endgültig ins Wanken, und er geht so hart mit sich ins Gericht, wie es vorher den anderen zugedacht war. Daraus resultieren Schuldgefühle und Selbsthass.

Integration:

Bewegt sich T1 auf T7 zu, erhält er von ihm die Energie, Freude und Vergnügen empfinden zu können, auch ohne dass er perfekt ist. Die Hinwendung zur Sieben verleiht ihm einen Hauch an Leichtigkeit.

Glaubenssätze:.

Ich kann nie genügen.
Glück und Freude müssen verdient werden.
Vollkommenheit ist nicht möglich.

Kommunikationsprinzip:

Ich bin okay, wenn ich perfekt bin; Du bist okay, wenn Du perfekt bist.

Orientierung:

Extrovertiert, dissoziiert (von Körper und Gefühlen), passiv, Sort nach Informationen, visuell, auditiv (innerer Kritiker), Fokus nach innen, logischer Denkstil, mismatchen sich selbst und andere, Denken: entweder / oder

Kriterium:

Perfektion

Kindheit:

Negative Identifikation mit einer Vaterfigur.

NLP-Interventionen:

Z.B.: Identifikation von bestehenden Glaubenssätzen zu den Themen:
Recht haben, sich selbst und andere kontrollieren, perfekt sein und mit Hilfe von Submodalitäten, Change History oder Reimprinting positiv verändern.