Coaching und Beratung Zukunftskongress Beiträge

Coaching und Beratung Zukunftskongress Beiträge


Glauben Sie ja nicht, wer Sie sind!

Noni HoefnerGrundlagen und Anwendung des Provokative Stils®

Der Provokative Stil® ist eine komplexe Beratungsform, die sich aus der Provokativen Therapie von Frank Farrelly entwickelt hat. Er wird als Kurzzeittherapie eingesetzt, erzielt sehr schnelle und nachhaltige Veränderungen beim Klienten und lässt sich in fast jeden Therapie-, Beratungs- und Coachingstil einbauen. Zur Verdeutlichung wird Noni Höfner die provokative Vorgehensweise auch in einer kurzen Live-Arbeit demonstrieren.

Der Kern des Provokative Stils ist der Humor: Die eingefahrenen und selbstschädigenden Glaubenssätze und Verhaltensweisen des Klienten werden karikiert und ad absurdum geführt, bis auch er diese Absurdität erleben und darüber lachen kann. Dieses Lachen über sich selbst entspannt den Klienten. Gleichzeitig wird durch gezielte Provokationen sein emotional geladener Widerstand gegen die eigenen Stolpersteine hervorgerufen, der damit sinnvoll genutzt wird, anstatt sich kontraproduktiv gegen den Berater zu richten. Die emotionale Neuorientierung öffnet dem Klienten die Türe zu neuem Denken und ermöglicht ihm eine angstfreie Erprobung neuer Verhaltensweisen.

Grundlage des Provokativen Stils ist eine hohe Wertschätzung des Klienten und die Überzeugung des Beraters, dass der Klient mündig und stark ist und alle Ressourcen zur Verfügung hat, um sein Problem zu lösen. Berater und Klient begegnen sich auf Augenhöhe und der Berater fungiert nur als Katalysator, der die konstruktiven Energien des Klienten weckt und dessen Selbstheilungskräfte aktiviert.

Referentin: Dr. E. Noni Höfner

Termin: Samstag, 30.7.2011, 9:00h – 10:10h

 



Vom Ich zum Wir aus integraler Sicht

Rolf Lutterbeck

Der integrale Ansatz des amerikanischen Philosophen Ken Wilber beschreibt sehr umfassend eine völlig neue Bewusstseinsstufe, die gerade weltweit bei Millionen von Menschen emergiert (im Denken, Fühlen und Handeln). In eine Art Meta-Landkarte lassen sich nun alle bisherigen (westlichen und östlichen) „Landkarten“ mit ihren unterschiedlichen teilweise konträren Perspektiven sinnvoll einordnen („Jeder hat Recht, aber nur teilweise!“), u. a. die traditionellen, prämodernen Sichtweisen, dann das moderne, rationale Wissen der Naturwissenschaften und natürlich auch die systemisch-konstruktivistischen Erkenntnisse der Postmoderne (von denen man hier in Abano Terme viel hören und fühlen kann).

Im integralen Quadrantenmodell finden wir die ICH-Perspektive im linken oberen Quadranten (das Innen des Individuellen) und die WIR-Perspektive links unten (das Innen des Kollektiven). Spannender ist aber die Verschiebung „Vom Ich zum Wir“ aus Entwicklungssicht. Das Entwicklungsmodell Spiral Dynamics beschreibt, wie sich Menschen in ihrem Leben je nach Kontexten durch verschiedene Bewusstseinsstufen und die zugehörigen Wertewelten entwickeln. Als Säugling beginnen wir alle auf einer prä-konventionellen Stufe und entwickeln uns dann als Kind weiter zum konventionellen Bewusstsein. Seit der 68er-Zeit entwicklen sich immer mehr auch zu postkonventionellen Sichtweisen. Dabei wächst das rationale, systemische und menschliche Verständnis. Mit wachsender Offenheit und steigender Sensibilität werden immer mehr Menschen „wichtig“ (vom egozentrischem „Nur Ich!“ über soziozentrisches „Wir“ zu weltzentrischem „Wir alle“). Gleichzeitig wächst auch die „Zeitraum“-Perspektive zu immer mehr Vorausschau und Nachhaltigkeit.

Interessanterweise findet bei jedem Wechsel einer (Spiral Dynamics-)Stufe ein Pendelprozess von mal mehr Ich- und dann wieder mehr Wir-Betonung statt. Zur Zeit – wie man gerade an dem Wahlerfolg der Grünen sieht – entwickeln sich immer mehr Menschen von der sachlichen, wettbewerbsorientierten Ich-Betonung der Moderne zur wertschätzenden, kooperativen „Wir-alle“-Betonung der Postmoderne mit ihrer Fürsorge für die ganze Welt.

Im Vortrag gehe ich etwas detaillierter auf die oben skizzierten Aspekte ein und beleuchte – je nach Ihrem Interesse – die Auswirkungen, die dieser Wechsel in persönlichen, partnerschaftlichen, beruflichen und politischen Bereichen hat.

Referent: Rolf Lutterbeck

Termin: Samstag, 30.7.2011, 10:25h – 11:35h 

 



Hypno-systemische Lösungen

Gunther Schmidt

Mehr Informationen über diesen Vortrag in Kürze!

Referent: Dr. Gunther Schmidt

Termin: Samstag, 30.7.2011, 14:30h – 15:45h

Mehr Informationen …

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Speed-Networking mit Elevator Pitch

Anna StorckWie man auf die Worte fokussiert, die zu Verständnis und Aufträgen führen

Immer wieder passiert es Dir, dass Du Dich und Deine Dienstleistungen oder Produkte präsentieren musst, sei es auf Veranstaltungen, bei einem Businesstreffen, ja sogar im Fahrstuhl oder auf dem Flur. Egal, wo Du Deinen potenziellen Kunden begegnest, Du solltest jederzeit in der Lage sein, Deine Gesprächspartner innerhalb von Sekunden für Dein Business zu begeistern. Was sagst Du, um Dein Geschäft oder Deinen Service besonders attraktiv darzustellen? Du weißt ja, der erste Eindruck entscheidet!

In diesem Workshop findest Du eine Anleitung dafür, wie Du Deine Tätigkeit in 30 Sekunden erklären kannst, so dass jeder potentielle Klient versteht, was Du machst und wie andere Menschen davon profitieren können. Du optimierst Deine ultrakurze Selbstpräsentation, indem Du Deine persönlichen Fahrstuhlsätze erarbeitest. Durch den Austausch im Teilnehmerkreis und den Einsatz der Speed-Networking-Methode bekommst Du zusätzlich die Möglichkeit, die Wirkung Deiner Präsentation gleich auszuprobieren und z. B. bei 60 Leuten innerhalb von 30 Minuten anzuwenden.

Das ist Speed-Networking: Eine organisierte und moderierte Form des Netzwerkens mit dem Ziel, viele interessante Menschen in kürzester Zeit kennen zu lernen. Diese Methode ist innovativ und interaktiv, laut und fröhlich und extrem wirkungsvoll!

Referentin: Dr. Anna Storck ist eine gebürtige Polin, die fast die Hälfte ihres Lebens im Ausland verbracht hat. Hier finden ihre Kompetenzen und ihre Lebenseinstellung sowie die Spezialisierung auf den interkulturellen Bereich ihren Ursprung. Sie hat Kulturwissenschaft in Krakau, European Study in Bath und Politikwissenschaft in Berlin studiert. Eine professionelle Trainerausbildung und weitere verschiedene Fortbildungsmaßnahmen im Bereich Kommunikation, Mediation, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung runden ihr Profil ab. Berufliche Erfahrungen hat sie in der Betreuung und der Koordination verschiedener internationaler Projekte im Bereich Kultur, Medien und Wissenschaft sowie in der Bewertung, der Beratung und der Steuerung von Qualifizierungsprojekten für Fach- und Führungskräfte gesammelt.

Anna ist Kommunikationstrainerin und Coach aus Leidenschaft. Sie lebt in Berlin, leitet ihr eigenes Unternehmen „interkultura cross cultural training & consulting“, führt den Verein für Interkulturelle Kompetenzen e.V., ist Mentorin an der Europa Universität Viadrina, in mehrere Forschungsprojekte eingebunden und der Meinung, dass Networking der Schlüssel zum beruflichen Erfolg ist. Die in langjähriger Praxis erworbenen Erfahrungen vermittelt sie in ihren Vorträgen, Seminaren und Ausbildungen in einer lebendigen, energievollen und mitreißenden Art.

Referentin: Dr. Anna Storck

Termin: Samstag, 30.7.2011, 16:00h – 17:15h

 



Selbst- und Zeitmanagement

Volker Bach

Möchten Sie nicht auch mehr Zeit haben, um das zu tun, was Ihnen am Herzen liegt? Möchten Sie sich nicht auch auf das Wesentliche konzentrieren? Dann sollten Sie sich mit Zeitmanagement beschäftigen, das zusammen mit Selbstmanagement die Schlüsselqualifikation für den Alltag darstellt, die Ihnen neue Möglichkeiten eröffnen kann.

In diesem Vortrag werden Ihnen Perspektiven‚ ‚Tools’ und Techniken dargelegt, wie Sie mit Ihrer Zeit sinnvoll und effektiv umgehen können.

„Gebrauch der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.“ Johann Wolfgang von Goethe

Referent: Volker Bach

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 9:00h – 10:15h 

 



Charisma – Wirkkraft für authentisches Führen

Martina Schmidt-Tanger

Vielfach herrscht immer noch die Meinung, fachliche Kompetenz sei das einzige Kriterium für Erfolg. In Wahrheit ist es jedoch selten die Sache an sich, die überzeugt, sondern der Mensch, der es schafft, bei anderen die knappe und immer wichtiger werdende Ressource „ungeteilte Aufmerksamkeit“ für sich und die Sache zu gewinnen.

Hirnforschung und Kommunikationspsychologie haben eine Menge dazu beigetragen, um Charisma lernbar zu machen und die vielen Anteile einer hohen Überzeugungskraft in der Interaktion zu verstehen.

Neben dem Umsetzen von Erkenntnissen aus Hirnforschung und Kommunikation,

ist das Thema persönlicher Reife und innerer Erlaubnis ein weiter wichtiger Meilenstein beim Erreichen von authentischer Wirkkraft.

Referentin: Dipl.-Psych. Martina Schmidt-Tanger

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 10:30h – 11:30h

 



Körperorientiertes Coaching und Training in Bewegung

Daniela StotzAuf Basis der Integrativen Tanzpädagogik (ITP)

Daniela Stotz, seit 17 Jahren leidenschaftlicher Coach und Trainerin, zeigt Möglichkeiten auf, wie sich das Zusammenspiel von Gefühlen, Gedanken und sichtbarem Körperausdruck förderlich und klärend auf Coachingsitzungen auswirkt. Ergänzend stellt Sie Methoden vor, um in Trainings/Workshops selbst themenbezogene Körperübungen zu kreieren.

Der Zusammenhang zwischen Gefühlen- Gedanken und sichtbarem Körperausdruck

„Der Körper lügt nicht“, heisst es. Doch wie funktioniert das? Was geschieht im Kunden (Coachee)? Wie muss ich als Coach und Berater vorgehen, damit der Körper des Kunden (re-)agiert? Wie begleite ich bei diesem Prozess bestmöglich die Kunden? Wie werden die inneren Abläufe als körperlicher Ausdruck sichtbar? Welcher Typ von Kunde ist für körperorientiertes Coaching offen?

Anhand unterschiedlicher Beispiele aus dem beruflichen Feld der Referentin wird klar, wie mit Unterstützung des Körpers beim Coaching Blockaden aufgelöst werden können und andere Sichtweisen gewonnen werden. Der Umgang mit den Teilnehmern in Seminaren und Workshop vereinfacht sich mit dem Ansatz der Integrativen Tanzpädagogik. Themenbezogene Übungen lassen dann das erarbeitete kognitive Wissen über den Körper erleben und dienen zur Reflexion und zum Transfer des Erlernten.

Referentin: Daniela Stotz

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 11:45h – 13:00

 



Re-Interpretation – Beginn und Ende therapeutischer Interventionen

Fernando Dalgalarondo

Die Diagnose ist bzw. sollte der Ausgangspunkt jeder therapeutischen Maßnahme sein. Eine Diagnose, falsch oder richtig, ist immer eine Re-Interpretation einer Erfahrung, die der Patient oder Klient ändern möchte.

Nicht immer ist diese Re-Interpretation die adäquate Lösung und bringt dem Kunden den gewünschten Zustand bzw. die gewünschte Verbesserung. Der Therapeut muss in der Lage sein, nicht nur die bestmögliche Interpretation für die Probleme des Klienten zu finden, sondern auch die bestmögliche Form, diese zu vermitteln. Dies kann mit Hilfe von Gesprächen, Aufgaben, Metaphern, Dynamiken, Aufstellungen, NLP und vielen anderen Methoden geschehen.

Dieser Vortrag wird auf Portugiesisch gehalten und ins Deutsche gedolmetscht. Originaltitel: Ressignificaçao: o começo e o final de toda intervençao terapeutica

Referent: Fernando Dalgalarrondo Jr.

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 14:30h – 15.45h



Ein Metamodell für Veränderungsmodelle im Coaching

Tom Andreas

Mehr Informationen über diesen Vortrag in Kürze!

Referent: Tom Andreas

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 16:00h – 17:15h

Mehr Informationen …

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Spielend in die Zukunft schauen

Sascha Neumann

„Ich glaube, dass die Erfahrung der Entscheidungsfreiheit eines der stärksten der Elemente ist, die der Veränderung zugrunde liegen.“ (Rogers, 1974)

In meiner Arbeit als Coach nutze ich dieselben Werkzeuge wie in meiner therapeutischen Arbeit mit Kindern: Spiele! Die Spieltherapie ist das wichtigste Kindertherapieverfahren, das zur Zeit existiert. In diesem Vortrag geht es um die heilungsfördernden Merkmale von Spieltätigkeiten. Dabei erkenne ich immer wieder, wie leicht Veränderungen durch die Elemente des Spiels gefördert und erzeugt werden können – dazu gehören insbesondere Fantasie und Kreativität; gleichzeitig aber auch das Wahrnehmen von Grenzen und das Kreieren von Strukturen.

NLP und Coaching haben hier zugleich eine große Schnittmenge mit den kindertherapeutischen Methoden, die ich nutze (Storytelling, Reframing, Ressourcenaktivierung, etc.). Wie leicht Veränderung durch Spielen erzeugt und der Transfer ins „wahre Leben“ möglich gemacht werden kann, werde ich sowohl theoretisch als auch praktisch demonstrieren.

Eine der Haupttätigkeiten als Kind ist das Spiel – so lernen wir, so reifen wir, so entwickeln wir uns. Die Fähigkeit zu spielen löst innere und äußere Konflikte und führt letztlich zu einer meist unterbewussten Persönlichkeitsentwicklung. Und in diesem Fall stimmt die Weisheit: Was für Kinder gut ist, kann für Erwachsene nicht schlecht sein!

Referent: Sascha Neumann

Termin: folgt in Kürze