Wirtschaft und Beruf Zukunftskongress Beiträge

Wirtschaft und Beruf Zukunftskongress Beiträge


Präsentieren heißt präsent sein

Laura Baxter

Lernen kann so unterhaltsam sein …

… und Unterhaltung so lehrreich! In ihrer Konzertreihe LeaderAbende® verbindet Laura Baxter Führungsthemen mit Musik. Lieder und Geschichten aus der Welt der Oper, Operette und des Musical Theaters spielen dabei eine tragende Rolle. Sie erleben Beispiele gekonnter Führung, lernen die Eigenschaften eines erfolgreichen „Leaders“ kennen und werden dazu inspiriert, auf eine neue Art über die hohe Kunst des Business nachzudenken.

„Präsentieren heißt präsent sein“

Der Titel sagt alles: Um erfolgreich zu präsentieren muss man präsent sein. „Präsent sein“ heißt, im Hier und Jetzt zu sein, bei sich zu sein, fokussiert und schlagfertig. Bei diesem LeaderAbend® zeigt Ihnen Laura Baxter Aspekte aus dem Mentaltraining, aus der Meditation und der Spielforschung, die Ihnen dabei helfen, bei Ihrer nächsten Präsentation zentriert und präsent zu sein.

Referentin: Laura Baxter

Termin: Freitag, 29.7.2011, im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung



Mehr Lösungen im Business Coaching durch Kreativitätstechniken

Siegfried Lachmair

In diesem Referat/Workshop bekommen Sie einen praktischen Einblick über diverse Kreativitätstechniken zum Finden „neuer“ Ideen, Optionen und Lösungen samt kurzer Erst-Bewertung.

Denn wir alle wissen, Probleme können Kopfweh verursachen oder auch dazu antreiben, Unbekanntes auszuprobieren, Neuland zu betreten und so Neues zu entwickeln. Welche Grundvoraussetzungen braucht es, damit Kreativität möglich werden kann? Und kann jeder Mensch kreativ sein?

Methodik: Kurz-Input mit Übung, Diskussion, (Selbst-)Reflexion & Praxisaustausch.

Referent: Dr. Siegfried Lachmair (Österreich)

Termin: Samstag, 30.7.2011, 9:00h – 10:10h



Business meets Spirit: Shaolin – im Einklang sein

Claudia MaurerShi Xing Mi

on Körper, Geist und Spirit.

Tauchen Sie ein in 1.500 Jahre alte Erkenntnisse und die tiefe Weisheit und Kampfkraft der Shaolin. Erfahren Sie mit Shi Xhing Mi (Shaolin-Mönch der 32. Generation) und Claudia Maurer ein außergewöhnliches Erlebnis der Persönlichkeitsentwicklung. Bringen Sie Körper, Geist & Spirit in Balance.

Was ist das Geheimnis der Shaolin-Mönche, was motiviert sie und welche Erkenntnisse können für uns relevant und nützlich sein? Die Mönche des Shaolin-Klosters im Herzen Chinas gelten als unbesiegbare Meister des waffenlosen Nahkampfes.

Shi Xing Mi (Shaolin-Mönch der 32. Generation)

Erleben Sie die starke Energie von Shi Xing Mi (Shaolin-Mönch der 32. Generation, siehe auch Foto rechts). Das Gleichgewicht wahren, sich aufs Wesentliche konzentrieren, Inseln der Ruhe und Gelassenheit im Business-Alltag, Begeisterung & Motivation spüren und (er)wecken, Achtsamkeit als Zustand wahrnehmen und leben, mentale Entspannung – erhalten Sie einen ersten Eindruck.

Bringen Sie Körper, Geist & Spirit in Balance. Höre auf Deinen Körper – bewege Dich, damit sich was bewegt.

Eine Kombination aus Vortrag, Mediation, Kung Fu, Qi Gong, Ba Duan Ji und der Essenz des Denkens der Shaolin erweckt und stärkt Ihre Energie ganzheitlich. Es handelt sich um leicht zu erlernende Übungen, die uns den Weg weisen. Sie helfen uns, unsere Energiebahnen zu aktivieren, einen klaren Kopf zu bekommen und unser inneres Gleichgewicht zu finden. Heraus aus der Stressfalle, hin zu mehr Lebensfreude, Kreativität, Energie und Erfolg in Beruf und im Privatleben.

„A master will end fights before they begin.“

Der Vortrag wird in deutscher und englischer Sprache (auf Wunsch mit Übersetzung) gehalten. Menschen, die in dieses Thema tiefer einsteigen möchten, sei das Sommercamp-Seminar der Referenten, ebenfalls unter dem Titel Business meets Spirit, !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!in der 4. Campwoche empfohlen.

Referenten: Claudia Maurer und Shi Xing Mi

Termin: Samstag, 30.7.2011, 10:25h – 11:35h



World Café zum Thema: „Vom Ich zum Wir – das schöpferische Feld“

Jutta Weimar

Was wäre, wenn gelungene Kommunikation der Schlüssel ist?

In dieser World Café Einheit sind alle eingeladen, sich dem Thema „schöpferisches Feld“ auf eine interaktive, überraschend effiziente und ganzheitliche Art zu nähern. Durch die Interaktion von allen entsteht ein authentischer Dialog entlang entscheidender und wichtiger Fragen. Ideen befruchten sich gegenseitig, das kollektive Wissen wächst und wird allen zugänglich gemacht – das Feld entsteht im Prozess.

Die Methode World Café bietet die Möglichkeit, aktuelle Fragestellungen auf einer tiefen Ebenen aufzugreifen und sie dadurch sowohl von vielen Seiten zu beleuchten als auch abzurunden. Dies ermöglicht das Nutzbarmachen von kollektiver Weisheit für die komplexen Herausforderungen unserer Gegenwart. Erleben Sie diese Methodik anhand unseres Kongressthemas mit allen Teilnehmenden im schöpferischen Dialog!

Diese Einheit wird vorbereitet und moderiert von Jutta Weimar mit Teilnehmer/innen des Seminars „World Café und mehr: die Essenz von Großgruppen-Prozessen“.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Leitung: Jutta Weimar

Termin: Samstag, 30.7.2011, 11:50 – 13:05



Somatische Marker in Marketing, Coaching & Co.

Dietmar KröberWir lernen in diesem Vortrag die Somatischen Marker als Gefühlsreaktionen kennen und anwenden. Kurze Übungssequenzen lassen uns spüren, wie wir diese Emotionen wahrnehmen, wie sie unsere Entscheidungen beeinflussen und wie wir sie in Trainingskonzepte einbauen, um schwierige Lebenssituationen besser zu bewältigen.

Der Schwerpunkt der Anwendungsbeispiele wird im Coaching und im Management (Selbstmanagement) liegen. Das bekannte Rubikonmodell von Gollwitzer und Heckhausen zeigt uns dabei interessante Möglichkeiten.

Referent: Professor Dietmar Kröber

Termin: Samstag, 30.7.2011, 14:30h – 15:45h



Interkulturelle Kompetenz: „nice to have“ oder „must have“

Agata DanisDie Irritationen in der interkulturellen Zusammenarbeit entstehen meistens dadurch, dass die für universell gehaltenen eigenen Kulturstandards in Frage gestellt werden. Die Missverständnisse und Fehlinterpretationen stellen eine emotionale Belastung dar und können zu mangelndem Erfolg führen. Im Laufe des Vortrages werden die tendenziellen Unterschiede zwischen Kulturen besprochen und anhand von Fallbeispielen erläutert. Das Ziel ist, praktische Beispiele für eine erfolgreiche multikulturelle Teamentwicklung und interkulturelles Coaching zu präsentieren.

Es werden verschiedene Themen wie Führungsstil, Kommunikation, Vertrauensbildung und Motivation aus einer multikulturellen Perspektive behandelt. Diese Auseinandersetzung ermöglicht ein tieferes Verständnis für unterschiedliche Verhaltensweisen, Einstellungen und Werte, sowie über die Auswirkungen dieser Werte auf die Arbeitswelt.

Referentin: Dr. Agata Danis (Österreich)

Termin: Samstag, 30.7.2011, 16.00h – 17:15h



Führung und Kundenorientierung mit dem DISG-Modell

Karl Wegmaier

Das DISG-Profil ist als Basis für ein Coaching im Businessbereich eine wertvolle Unterstützung und bringt aufschlussreiche Informationen zum beruflichen Umfeld und Wirkungskreis.

Der Coach kann gezielt auf einzelne Bereiche eingehen – auf das Führungsverhalten oder auf die Kundenorientierung im Verkauf oder auch auf das Zusammenspiel im Team – je nachdem, welches Profil erstellt wurde.

Das DISG® gibt zu ganz verschiedenen Fragen Informationen – z.B.:

•Welche Stärken hat eine Person?

•Welchen Arbeitsstil bevorzugt eine Person?

•Welches Umfeld braucht die Person, um sich optimal entfalten zu können?

•Was sollten Kollegen tun, um mit dieser Person gut auszukommen?

•Welche Konfliktpotentiale gibt es und wie lassen sich diese schon im Vorfeld reduzieren?

•Wozu ist eine Person „berufen“?

Entscheidend ist die Kombination

Nun geht es aber nicht allein darum, herauszufinden, welcher Typ man ist, sondern vielmehr welche Anteile in welcher Kombination in einem vorherrschen. Damit wird das System weit komplexer, als es zunächst den Anschein hat. Der DISG®-Test erfasst sowohl den Persönlichkeitstyp, den man z.B. im Berufsfeld nach außen zeigt, als auch den innen liegenden, nicht präsenten Teil. Das kann unter Umständen gleich oder ähnlich sein, aber in vielen Fällen unterscheiden sich diese Typen.

Das DiSG® Sales-Profil gibt einen ganzheitlichen Einblick in die Komplexität menschlicher Verhaltensweisen und Entwicklungspotentiale. Es wird aufgezeigt, wie sich Menschen im beruflichen Kontext Vertrieb/Verkauf verhalten, und es macht Unterschiede zwischen beruflichem Rollenverhalten und natürlichem Verhalten erkennbar. Es werden ganz individuelle Antriebs- und Motivationsaspekte erkennbar und es erklärt, warum Personen sich in einer ganz bestimmten Art und Weise verhalten. Es bietet eine wirkungsvolle Grundlage für die Personalentwicklung, aber auch für die professionelle Personalauswahl im Verkaufs-/Vertriebsbereich.

Ziel ist es, die Effektivität von Mitarbeitern im Verkaufsprozess maßgeblich zu steigern. Es stellt ein bewährtes Instrumentarium zur Verfügung, um mit jedem Ihrer GesprächspartnerInnen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, die bestmögliche Vorgehensweise zum Aufbau einer positiven und dauerhaften Kundenbeziehung zu erreichen.

Das DiSG® Sales-Profil hilft Ihnen, die grundsätzlichen und spezifischen Verhaltenstendenzen Ihrer Gesprächspartner zu erkennen und damit noch flexibler und gezielter darauf zu reagieren. Ein oft entscheidender Wettbewerbsvorteil, besonders in schwierigen Verkaufs- und Verhandlungssituationen. Es geht also um Steigerung Ihres persönlichen Erfolgs im Verkauf.

Das DiSG® Leadership-Profil ermöglicht einen ganzheitlichen Einblick in die Komplexität menschlicher Verhaltensweisen und Entwicklungspotentiale. Es wird aufgezeigt, wie sich Personen im beruflichen Kontext verhalten, und es macht Unterschiede zwischen beruflichem Rollenverhalten und natürlichem Verhalten erkennbar. Es werden ganz individuelle Antriebs- und Motivationsaspekte erkennbar und erklärt, warum Menschen sich in einer ganz bestimmten Art und Weise verhalten.

Die wissenschaftlichen Grundlagen zum heutigen computerunterstützten DiSG®-Diagnosesystem wurden schon zu Beginn der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts an der Universität von Minneapolis entwickelt. Mehr als 30 Jahre Forschung und Entwicklung ergeben ein wissenschaftlich abgesichertes Produkt auf höchstem Niveau. Heute ist das DiSG® Leadership-Profil eines der weltweit am meisten verbreiteten Instrumente zur Personalentwicklung von Führungskräften. Mehrere hunderttausend Führungskräfte weltweit haben bereits davon profitiert.

Referent: Karl Wegmaier (Österreich)

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 9:00h – 10:15h

 



Vision, Motivation und Selbstverständnis in einer wertebasierten Organisationsentwicklung

Katja BirkEmma Adelmann

Werte in der Arbeitswelt, Unternehmensvision, Organisationskultur – sie sind als Schlagworte in vieler Munde. Nur: Wie werden Unternehmenswerte, Leitbilder und Selbstverständnis für die Mitarbeiter und Führungskräfte eigentlich erfahrbar und damit handlungsrelevant?

„Vom Wir zum Ich“ betont, dass abstrakte Entwicklungsprozesse und Ideen wie Unternehmenskultur und Unternehmensvision auf die individuelle Ebene heruntergebrochen werden müssen. Nur so können die zentralen Werte und Arbeitsmotive dahinter erfahren, individuell ‚übersetzt’ und damit handlungsrelevant werden. So können viele ‚Ichs’, bewusst am selben Strang ziehen und das ‚Wir’ in Arbeitsalltag und auf Unternehmenskultur aktiv leben.

Die Referentinnen präsentieren Anwendungsmöglichkeiten von systemischen Entwicklungsmodellen auf die Arbeitswelt wie dem Graves-Values-Modell oder dem integralen Ansatz nach Ken Wilber. Es werden NLP-Methoden für eine wertebasierte Organisations- und Personalentwicklung vorgestellt und in ihrem systemischen und entwicklungspsychologischen Kontext diskutiert. Dabei beziehen sich die Referentinnen auf die Erfassung und Diagnostik von Unternehmenskultur und Individualentwicklung. Darüber hinaus stellen sie Interventionen zur Entwicklung von Unternehmensvision und Unternehmensprofil, einer wertebasierten Team- und Führungskultur bis hin zum individuellen Werte-Coaching vor.

Im Rahmen des Vortrags sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, ‚Vom Wir zum Ich zum Wir’ methodisch zu erfahren und weitere Ansätze einer wertebasierten Organisationsentwicklung zu diskutieren.

Der Vortrag wird entsprechend der Nationalitäten der Referentinnen in deutsch und englisch gehalten.

Referentinnen: Katja Birk (D) und Emma Adelmann (GB)

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 10:30h – 11:30h



Magisches Denken im Management

Corinna Ladinig

Viele Beispiele – vor allem von Großprojekten und großen Investitionen, aber auch in der täglichen Kommunikation in Unternehmen – zeigen, dass im Management der Blick auf die Realität manchmal verloren geht.

Wer kennt nicht die markigen Sprüche von „geht net gibt’s net“ oder „das alles brauche ich gestern“. Es soll sogar ManagerInnen geben, die endlose To-Do-Listen verwalten – ohne Aussicht, diese in der verbleibenden Restlebenszeit abarbeiten zu können – und dann ganz plötzlich finden sie sich im Burnout wieder.

Der Effekt für Unternehmen sind hohe Kosten, wenn Projekte schief gehen, eine niedrige MitarbeiterInnen-Zufriedenheit und somit eine hohe Fluktuation bzw. unnötige Krankenstandstage. Der Effekt für die betroffenen ManagerInnen ist ein langer Weg aus Depression und körperlicher Erschöpfung zurück in den Arbeitsprozess – und nie wieder der oder die „Alte„ zu sein.

Ich bringe auf humorige Art und Weise unterschiedliche Beispiele aus meiner beruflichen Tätigkeit, die das magische Denken verdeutlichen – gespickt mit kleinen Zauberkunststücken meines „Zauberlehrlings“. Danach stelle ich eine Coachingmethode vor, die hilft, den Boden nicht unter den Füßen zu verlieren und den negativen Effekten des „magischen Denkens in der Berufswelt“ entgegenzuwirken. Alle TeilnehmerInnen können sich somit ein Tool und hilfreiche Ideen mitnehmen und gleich im Selbstcoaching umsetzen.

Referentin: Corinna Ladinig (Österreich)

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 11:45h – 13:00h



Effectuation: Vom Ich zum Wir auf Unternehmerisch

Michael Faschingbauer

Wie an Probleme herangehen, für die es keinen Präzedenzfall gibt? Nach welchen Methoden vorgehen, wenn Analysieren und Nachdenken keine guten Lösungen bringt? Wie eine Zukunft gestalten, die wir kaum prognostizieren können?

Sucht man nach Rollenvorbildern für die Lösung solcher Fragen, wird man bei erfahrenen UnternehmerInnen fündig. Im Laufe der Zeit entwickeln diese Expertise darin, im Ungewissen vom Ich zum Wir zu navigieren und schöpferische Felder aufzumachen.

Der Fachbegriff für ihre Expertise: Effectuation. Während klassisches Management sich bestens dazu eignet, Bestehendes zu managen, kann mit Effectuation professionell Neues erschlossen werden.

Referent: Michael Faschingbauer (Österreich)

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 14.30h – 15:45h




Resilienz

Heidi GalkaBettina HerbstFaktoren zur Erhöhung der mentalen Elastizität in „stürmischen Zeiten“

„Mitten im Winter habe ich erfahren, dass es in mir einen unbesiegbaren Sommer gibt.“ Albert Camus

Zum Thema:

Unser Workshop wendet sich an Menschen, die unter hohen Belastungen stehen und das Gefühl haben, ausgepowert zu sein. Ein hoher Leistungs- und Erfolgsanspruch fordert sie, als „Stehaufmännchen“ folgende Themen zu bewältigen:

– Erfolgreiches Handeln in instabilen Zeiten

–Umgang mit Veränderungen

–Führen von schwierigen Verhandlungen

–Erkennen von Ungerechtigkeiten

–Erleben persönlicher Grenzen

–Aushalten von Druck etc.

Den Umgang mit diesen Herausforderungen und deren Auswirkungen erleben Menschen individuell als sehr unterschiedlich. Es stellt sich die Frage: Was macht die eine Person belastbarer als die andere?

Die psychologische Forschung beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit dem Thema Resilienz (amerik. Resilience = Elastizität, Biegsamkeit, Unverwüstlichkeit). Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen, erschwerte Bedingungen und neue Herausforderungen stark und nachhaltig zu meistern, so dass die wahrgenommene Handlungskompetenz auf einem leistungsfähigen Niveau bleibt. Diese Fähigkeit ist individuell unterschiedlich stark ausgeprägt und sie ist entwicklungsfähig.

Faktoren der Resilienz:

In dem Workshop werden wir uns mit den sieben grundlegenden Faktoren (intrapersonale skills) der psychologischen Forschung auseinandersetzen, die als Basis unserer Resilienz identifiziert werden konnten:

1. Optimismus

–Kompensation von Belastungssituationen

–Entwicklung/Ausbau von Fähigkeiten zur Kontrolle von Emotionen und Verhalten

–Mentale Stärkung

2. Akzeptanz

–Annahme des Unveränderlichen

–Zielorientierte Lenkung von Energien

–Schaffung von Handlungsgrundlagen

3. Lösungsorientierung

–Fokussierung auf das Machbare

–Kontrollgewinn

–Motivation für erweiterte Lösungsmöglichkeiten

4. Die Opferrolle verlassen

–Selbstwirksamkeit / Empowerment

–Selbstbild und Ausstrahlung

5. Verantwortung übernehmen

–Weg von der Suche nach Schuldigen

–Erkennen der eigenen verantwortlichen Möglichkeiten

6. Netzwerkorientierung

–Ausbau sozialer Kompetenzen

–Festigen und Nutzen von Beziehungen

7. Zukunftsplanung

–Erarbeiten von Teilzielen

–Das Leben bewusst gestalten

(Quelle: Rampe, Der R-Faktor)

Inhalte

–Historie der Resilienzforschung

–Vorstellung der 7 Faktoren der Resilienz

–Status der Resilienzforschung

–Reflexion der persönlichen Resilienz

–Bedeutung von Resilienz und Gesundheit in Bezug auf das Privat- und Berufsleben

Referentinnen: Heidi Galka und Bettina Herbst

Termin: Sonntag, 31.7.2011, 16:00h – 17:15h