Integral Change Management

Der integrale Ansatz in Veränderungsprozessen
(Beratung und Coaching)
Der integrale Ansatz des amerikanischen Philosophen Ken Wilber beschreibt sehr umfassend eine völlig neue Bewusstseinsstufe, die gerade weltweit bei Millionen von Menschen emergiert (im Denken, Fühlen und Handeln). In einer Art Meta-Landkarte lassen sich nun alle bisherigen „Landkarten“ mit ihren unterschiedlichen – teilweise konträren – Perspektiven sinnvoll einordnen (u.a. Naturwissenschaften, Systemtheorie, NLP, Aufstellungsarbeit, östliches Wissen, usw.). Es entsteht eine umfassendere „Sicht“, eine neue Bewusstseins-Dimension, die mehr ist, als die Summe der bisherigen „Bewusstseins-Teile“. Eine neue Welt wird sichtbar – mit neuen Einsichten, Erkenntnissen, mehr Verständnis (warum z.B. jeder Recht hat, aber nur teilweise) und damit auch neuen Möglichkeiten. Viele hochkomplexe Fragen und Herausforderungen, wie sie z.B. bei Veränderungen von Menschen (Coaching) und vor allem von Unternehmen (Beratung) entstehen, sind jetzt adäquat lösbar (aufgrund mangelndem Komplexitätsverständnis werden im Business zur Zeit in vielen Fällen übersimplifizierte Lösungen gewählt).
Evolution (Change) ist ein Grundprinzip des Kosmos und erfolgt seit fast 14 Milliarden Jahren gleichzeitig im beobachtbaren, messbaren Außen und im erfahrbaren, spürbaren Innen, sowohl im Einzelnen/Individuellen als auch im Kollektivem/Systemischen (immer komplexere Strukturen brauchen reiferes Bewusstsein, differenziertere Verhaltensweisen und verständnisvolleres Miteinander). Diese Tetra-Evolutionssicht ist ein wesentlicher Bestandteil des Integralen, insbesondere, wenn es um die Begleitung von Veränderungen geht (die Darstellung erfolgt meist durch ein Quadrantenbild).
Inhalte

Ziel: Das Seminar iCM vermittelt, wie allparteiliche Veränderungsprozesse unter Berücksichtigung integraler Perspektiven und dieser (s.o.) tetra-evolutionären Sicht gestaltet werden können und damit langfristig effektiver, effizienter und nachhaltiger erfolgreich sind, egal, ob es um einzelne Personen, Teams oder ganze Unternehmen geht. Neben den erwähnten „Quadranten-Perspektiven“ (das Innen und Außen des Individuellen und Systemischen) werden – abhängig vom beauftragten Veränderungsprozess – die wichtigsten Entwicklungslinien (z.B. Mentalität, Kompetenz, Struktur, Kultur) betrachtet, passende Typologien genutzt und es wird mit unterschiedlichen Zuständen (Kreativität, Unbewusstes, Big Mind) gearbeitet.
Der praktische Teil besteht aus integralen Strukturaufstellungen, Voice Dialogue (inkl. Big Mind-Prozess), Kleingruppenarbeit und kleinen Workshops. Aktuelle, eigene Themen können eingebracht werden. Die TeilnehmerInnen sind nach dem Seminar in der Lage, ganzheitlicher (im integralen Sinn) vorzugehen.
Inhalt / Struktur:
- Kurze Einführung in den Integralen Ansatz, in Spiral Dynamics und in Systemische Change Management-Prinzipien je nach Vorwissen der Teilnehmenden
- Die Meta-Landkarte : Wohin gehören NLP, Aufstellungsarbeit, Brainwave Entrainment, Big Mind-Prozess, OE, PE, etc.?
- Integrales Pacing von Menschen bzw. Systemen (Integramme)
- Wo „steht“ eine Person bzw. ein Unternehmen und was ist der nächste,sinnvolle Entwicklungsschritt?
- Ein neues Verständnis für Unverständnis (und daraus resultierende, bessere Konfliktlösungen)
- Je nach Zeit evtl Spiral Dynamics-Aufstellungen für TeilnehmerInnen
- Integrales Change-Management – die Balance zwischen Struktur- & Prozessoptimierung (OE), Team-/Kulturentwicklung (Leitbild, Werte, Wir-Gefühl), Bewusstseinswandel (Motivation, Coaching) und PE (Training, Recruiting, Führung)
- Systemdynamische Unternehmensanalyse (mit aktuellen Beispielen der Teilnehmenden)
- Was ist mit dem Kopf des Fisches?
- Effektive Organisations- und Teamstruktur-Aufstellungen mit Symbolen und Personen
- Unternehmensumfeld-Aufstellungen – der Blick zu Kunden, Produkten, Erfolg, Partnern, ..
- Kultur/Werteaufstellungen (Spiral Dynamics-, Glaubenspolaritäten-Aufstellung)
- Zustandsperspektiven in Workshops und Coachings:
- Metaphern/Visionsprozess, Trance, Disney-Modell, Big Mind, Brainwave-Entrainment, etc.
- Holacracy: Eine integrale Praxis einer lernenden Organisation
- Neue Organisations-Strukturen: von der Hierarchie zur doppelverlinkten Holarchie
- Die drei Workshop-Arten, in die alle MitarbeiterInnen eingebunden sind
- Integrative Entscheidungsfindung – wertschätzend, schnell und wirkungsvoll
- Abschluss: Erstellung integraler Konzepte – z.B. Einführung eines kulturspezifischen 360-Grad-Feedbacks oder aktuelle Themen – in Kleingruppen
Literaturtipps: Ein guter Einstieg in den Integralen Ansatz Ken Wilbers sind „Integrale Vision“ und „Integrale Lebenspraxis“. Knappe Informationen (PDF, Folien, DVD) kann man unter dem Link www.RolfL.de/wilber oder www.rolfl.de/medien finden.
Zielgruppe: Alle, die an einer neuen Bewusstheit und noch effizienteren, effektiveren und verständnisvolleren Veränderungen von Menschen (Coaching, Therapie) und Systemen (Beratung, Führung) interessiert sind.
Systemische Vorkenntnisse im Bereich Coaching, Training oder Beratung sind von Vorteil, aber nicht unbedingt erforderlich. Für meine Vorbereitung wäre es hilfreich, wenn Sie mir hierüber Informationen direkt zuschicken könnten (an info@RolfL.de).
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