Ankern
Anker verknüpfen Reize mit Emotionen, Stimmungen, Zuständen. Z.B. kann ich einen Zustand der Entschlossenheit, durch eine Erinnerung an einene solchen Zustand (VAKOG Trance) auf meinen Unterarm ankern und diesen Anker später wieder abrufen.
Anker sind Sinneseindrücke, die intensiv an Erfahrungen gekoppelt sind, so dass sie die Erfahrung ganzheitlich in uns wachrufen können.
Beispiele:
Du gehst zum Einwohnermeldeamt, um Deinen Pass zu verlängern. Eine Putzkolonne reinigt das Rathaus gerade. Das Reinigungsmittel riecht wie das, welches der Hausmeister in Deiner ersten Schule schon benutzt hat. Plötzlich bist Du wieder das siebenjährige Kind und erlebst einen schönen Sommerschultag in Gedanken und erinnerst Dich an Deinen Schulranzen, das Pausenbrot, die unbequemen Schuhe…..
Du hörst einen alten Song und erinnerst Dich an die Zeit der ersten Liebe mit all´ ihren inneren und äußeren „Berührungen“, romantische Bilder steigen in Dir auf, der Geschmack der Pommes damals im Freibad…..
Jemand klopft Dir aufmunternd auf die Schulter, genau wie es Dein Leichtathletiktrainer damals vor und nach Deinem großen Sieg getan hat. Schon fühlst Du Dich in der Lage alles zu schaffen. Wenn der Standesbeamte Dich jetzt fragen würde, wäre ja Deine Antwort….
Anker kann man bewusst einsetzen. Beim bewussten Ankern versetzen wir uns mental in einen „guten Zustand“ und lösen einen uns angenehmen Sinnesreiz aus. Wenn dieser Anker dann beim nächsten Mal ausgelöst wird, stehen uns die Ressourcen des guten Zustandes sofort wieder zur Verfügung.




